
Allergien – Heuschnupfen
Allergien sind in den westlichen Ländern mittlerweile zur Volkskrankheit Nummer 1 aufgestiegen. Laut statistischen Erhebungen waren 1991 in Deutschland bereits 30 % aller Kinder an einer Allergie erkrankt. Schätzungen zufolge leiden derzeit 40 % aller Deutschen unter allergischen Symptomen. Setzt sich diese Entwicklung in den nächsten Jahren so fort, muss davon ausgegangen werden, dass in 20 Jahren jeder Deutsche von einer Allergie betroffen sein wird.
Trotz dieser negativen Bilanz ist es der klassischen Medizin bis heute nicht gelungen, ein akzeptables Therapiekonzept vorzulegen. Eine immer größere Anzahl von Patienten lehnt die rein symptombezogenen, hauptsächliche medikamentösen Therapien wegen ihrer starken Nebenwirkungen ab. Ein weiterer Nachteil der gängigen Präparate: Nach Absetzen der Medikamente treten die Beschwerden häufig verstärkt wieder auf.
Ein ganzheitliches Therapiekonzept der Allergieerkrankung besteht aus dem Erheben der Krankheitsvorgeschichte, verschiedenen ganzheitlichen Testmethoden wie z. B. dem Vega-Test, bei dem überprüft wird, ob bestimmte Lebensmittel oder Substanzen Allergien auslösen.
Die medikamentöse ganzheitliche Therapie wird in Verbindung mit einer Darmsanierung und der Umstellung auf eine basische Ernährungsform durchgeführt. Zu den basischen Lebensmitteln zählen Obst, Gemüse, Salate und Dinkel. Säurelieferanten sind dagegen alle Süßigkeiten, Getreide (außer Dinkel), Fleisch- und Wurstwaren, Eier und Milchprodukte.
In unserer Praxis werden folgende unterstützende therapeutische Maßnahmen vorgenommen:
- Akupunktur
- Homöopathie
- Eigenblut- und Eigenurintherapie
- Darmsanierung
1 Heuschnupfen – die häufigste Allergie
Die Ursachen dieser Entwicklungen sind noch nicht restlos aufgeklärt. Die Bezeichnung Heuschnupfen trifft streng genommen nicht ganz zu. Die Betroffenen reagieren nicht allergisch auf Heu, sondern auf Pollen (männliche Samenzellen) von Gräsern, Sträuchern und Bäumen, die während der Blütezeit dieser Pflanzen verbreitet werden.
Pollen kommen fast das ganze Jahr über in der Luft vor. Der Krankheitsverlauf hängt davon ab, gegen welche Pollen eine Allergie besteht und wann diese sich in der Luft befinden. Im Frühjahr und Frühsommer, wenn die meisten Pflanzen blühen, tritt Heuschnupfen besonders häufig auf.
Die wichtigsten Frühblüher sind Weide und Hasel, gefolgt von Erle und Birke, deren Pollenaktivität sich bis in den April erstreckt. Besonders die Birkenpollen haben ein hohes allergisches Potenzial. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Pollen jährlich durch genetische Mutationen (Veränderung der Erbinformation), die wahrscheinlich durch die Luftverschmutzung hervorgerufen wird, wandeln.
2 Therapie des Heuschnupfens
Im Gegensatz zu einer Unverträglichkeit von Lebensmitteln ist bei einer Pollenallergie eine Allergienkarenz kaum möglich. Gängige Antworten der Schulmedizin sind deshalb chemische Arzneimittel, die eigentlich jedem Heuschnupfenpatienten für seine Pollen verschrieben werden. Diese Medikamente verhindern die Symptome, ändern also nichts an der Allergie selbst und machen in der Regel sehr müde.
Gerade bei Heuschnupfen hat sich in unserer Praxis folgende ganzheitliches Therapiekonzept als sehr hilfreich erwiesen:
- Darmsanierung
- Akupunktur
- Eigenblut-/Eigenurintherapie
- Homöopathie
Neben der Allergie- und Heuschnupfentherapie konnten wir auch mit unserem ganzheitlichen Therapiekonzept oft gute Erfolge bei der Neurodermatitis atopica und dem allergischen Asthma bronchiale erzielen.
>> Bei der hier beschriebenen Behandlungsmethode handelt es sich um ein Therapieverfahren der naturkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikation der vorgestellten Therapieverfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werde.<<